Städtetest in Burg Stargard


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Städtetest in Burg Stargard
Am 11. Mai führten wir in Burg Stargard den nunmehr siebten Städtetest durch.
In diesem Jahr haben wir die 14. und 15. Plakette „Barrierefrei“ verliehen. Für das Sanitätshaus „Lebensfreude“ nahm Frau Bock die Plakette entgegen und für das Areal am Rathaus überreichte ich die Plakette an den Bürgermeister. Unser Rundgang begann am Walkmüllerweg ging zum Bahnhof zurück zum Jungfernstieg zum Rathaus und endete am Markt. Falls das Wetter trocken ist kann man sehr gut den Weg entlang des Lindenbaches zum Jungfernstieg gehen oder rollen. Auf einige Barrieren und Stolpersteine machten wir dabei aufmerksam.
Am Nachmittag trafen wir uns in unserer Begegnungsstätte zur Auswertung der Bürgermeister, Herr Lorenz und der Behindertenbeauftragte der Stadt, verwiesen auf die Aktivitäten der Stadt und wie durch Bau-Maßnahmen schrittweise Barrieren im Jahr 2015 abgebaut werden konnten. Heute sei es, auch in Burg Stargard selbstverständlich, so der Bürgermeister, bei öffentlichen Bauvorhaben die Belange aller Bürgerinnen zu berücksichtigen und barrierefrei zu bauen.
Bericht: P. Braun, 11. Mai 2016
Bild:SBV PB - Am Walkmüllerweg 4a macht ein Transparent auf den 5. Mai als Protesttag aufmerksam
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Plakette 12 und 13 in Burg Stargard vergeben
Am 7. Mai 2015 veranstaltete der Stargarder Behindertenverband e.V. (SBV e.V.) im Rahmen des europaweiten Aktionstages für die Gleichstellung behinderter Menschen einen Stadtrundgang und am Nachmittag ein Forum zum 6. Städtetest in Burg Stargard.
Ausgangspunkt war die Wohnanlage im Walkmüllerweg. Von dort aus machte sich die kleine Gruppe mit Peter Braun als Vorsitzender des SBV e.V., Tilo Lorenz als Bürgermeister, Wilfried Schmidt der Stargarder Behindertenbeauftragte, Heidrun Lips als stv. Vorsitzende mit gebrochenem Zeh, Dieter Lips Mitglied im SBV e.V. und Stadtvertreter sowie Erhard Heise als Gast aus Neubrandenburg auf den Weg vom Bahnhof bis zur Dewitzer Chaussee.
Bericht und Bilder D. Lips,13.05.2015
gefördert von der "Aktion Mensch"

• Datei: 150507_Bericht_Stadtrundgang.pdf
BiLD:SBV-EH Am Walkmüllerweg 4 - Treff zum Stadtrundgang
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Bild: SBV - Die ersten Plaketten wurden 2009 anlässlich der 750 . Jahrfeier vergeben
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Plakette - Barrierefreies Burg Stargard
Im Jahr des 750 Stadtjubiläums 2009 wollten wir auf das bereits Erreichte ein mal hinweisen und vorbildliches Engagement bei der Schaffung von Barrierefreiheit in der Stadt erstmalig mit einer Plakette auszeichnen.
Aus meiner Sicht hat sich die Willenserklärung der Stadtvertreterversammlung am 18.12.2002 doch gelohnt, denn schrittweise fand und findet ein Umdenken statt und es wächst die Erkenntnis, dass ein Burg Stargard ohne Barrieren durchaus für alle mehr Lebensqualität sichert.

Der Stargarder Behindertenverband e.V.
vergibt die Plakette "Barrierefrei - Nutzbar für ALLE"
an Objekte und Personen in der Stadt Burg Stargard

für einen wesentlichen Beitrag zur Inklusion sowie
für beispielgebende Aktivitäten und Lösungen wie
Barrieren überwunden oder beseitigt wurden.

Im Jahr 2009:
- Für das Wohn- und Geschäftshaus Walkmüllerhaus 7 (Ärztehausbetreibergesellschaft GBR)
- Für das Wohnhaus und Vereinshaus am Walkmüllerweg 4a und 4b (NEUWOBA)
- Für das Wohnhaus in der Langen Straße 18 (Fam. Woywod)
- Für das Fleischer- und Bäcker-Fachgeschäft in der Johanna Beckmann Str.(Inhaberin Frau Fratzke)

Im Jahr 2011:
- für den kleinen Stadtpark an der Linde (Stadt Burg Stargard)
- Schreibwarenladen - Drews
- LIDL-Markt in Burg Stargard

Im Jahr 2013:
- Nahkauf am Markt (Fam. Waecker)
- KITA Märchenwald (Trägerwerk Soziale Dienste in Mecklenburg-Vorpommern  GmbH)

Im Jahr 2014:
Das Gemeindezentrum - Uns DörpHus- in der Gemeinde Cölpin

Im Jahr 2015
- ALDI Burg Stargard, Dewitzer Chausse 3b
- Friseursalon Heide Marie Geiseler, Inhaber: Kirsten Jende, Dewitzer Chaussee

Bereits 13 Objekte konnten bisher mit einer Plakette ausgezeichnet werden
Stand: 10.05.2015 P. Braun


• Datei: RIMG0002kl.jpg

Bild: SBV-PB. Herr Jünger nimmt am Forum in Burg Stargard am 7. Mai teil und bekommt dort die Plakette überreicht
Bild: SBV-PB. Herr Jünger nimmt am Forum in Burg Stargard am 7. Mai teil und bekommt dort die Plakette überreicht zum Vergrößern bitte hier klicken
Schon viel erreicht - noch viel mehr vor in Burg Stargard
Der diesjährige Europäische Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen steht in Deutschland unter dem Motto:

„Schon viel erreicht – noch viel mehr vor“
In der Kommune für alle Lebensalter und Lebensformen sehen  wir einen Garanten für eine ausgewogene Entwicklung unseres Gemeinwesens und eine Stärkung unserer Gemeinden in der Region und im Landkreis.

Als Expertinnen und Experten in eigener Sache können wir gute Vorschläge unterbreiten, wie Barrierefreiheit geschaffen und damit das Leben für alle verbessert werden kann.
Der Stargarder Behindertenverband e.V. testete Burg Stargard im Rahmen der Aktion Grundgesetz und des Europäischen Jahres der Menschen mit Behinderungen 2003 das erste Mal auf Barrierefreiheit.
Dass dabei eine alte Stadt durchaus modern und zukunftsfähig umgestaltet werden kann, dafür gibt es schon heute 10 gute Beispiele, die wir bisher mit einer Plakette ausgezeichnet haben. In diesem Jahr haben wir erstmalig die Gemeinden des Amtes aufgefordert sich am Wettbewerb um die beste Lösung zu beteiligen. Die Gemeinde Cölpin erhielt für das Gemeindezentrum "Uns DörpHus" eine Plakette "Nutzbar für Alle", die der Bürgermeister, Herr Jünger, stolz entgegen nahm.
Entsprechend der kommunalen Zuständigkeit sind die Gemeinden gefordert mit Hilfe lokaler Aktionspläne umfassende Barrierefreiheit herzustellen oder vorhandene Barrieren im öffentlichen Bereich abzubauen. Dazu gehören nicht nur bauliche Maßnahmen sondern auch barrierefreie Informations- und Kommunikationstechniken, barrierfreie Internetangebote, Bescheide und Wahlunterlagen.
Eine barrierefreie Gemeinde dürfte sich dann auch im Hinblick auf die Herausforderungen des demografischen Wandels als sinnvolle Entwicklung erweisen.
Text und Bild Peter Braun, 07.05.2014
• Datei: 140507_Aktionstag.pdf

Bild:SBV-DL-Plakettenverleih an Frau Waecker - nahkauf - Burg Stargard (von links) Frau Nagel, Herr Lorenz, Frau Waecker und Herr Braun
Bild:SBV-DL-Plakettenverleih an Frau Waecker - nahkauf - Burg Stargard (von links) Frau Nagel, Herr Lorenz, Frau Waecker und Herr Braun zum Vergrößern bitte hier klicken
Fünfter Städtetest in Burg Stargard - am 7. Mai 2013
Wir haben uns vorgenommen alle zwei Jahre, also in diesem Jahr 2013, eine Bestandsaufnahme in Burg Stargard zu machen und weitere Plaketten „Nutzbar für Alle“ zu vergeben.
Der Stargarder Behindertenverband e.V. testete Burg Stargard im Rahmen der Aktion Grundgesetz und des Europäischen Jahres der Menschen mit Behinderungen 2003 das erste Mal.
Im Jahr 2003 stand das Thema Barrierefreiheit in den Kommunen im Vordergrund der Aktionsbündnisse.

Im Jahr 2007 hatten wir erneut geprüft, was sich in Burg Stargard seit unserem ersten Test, auf dem Weg zu einer barrierefreien Kommune getan hat. Immerhin hat sich die Stadt bereits am 18.12.2002 der Erklärung von Barcelona angeschlossen und macht sich damit Schritt für Schritt auf den Weg zu einer barrierefreien Kommune.
Beschlüsse sind Voraussetzungen zum Verwaltungshandeln aber natürlich sind alle Bürgerinnen und Bürger aufgefordert mitzumachen und eine lebenswerte Stadt aktiv mitzugestalten. Das dabei eine alte Stadt durchaus auch modern und zukunftsfähig umgestaltet werden kann, dafür gibt es schon heute schöne Beispiele.
Anlässlich des 3. Städtetestes 2009 im Jahr des 750-jährigen Stadtjubiläums haben wir erstmals 5 Plaketten „Barrierefrei“ verliehen. Beim vierten Städtetest haben wir  3 Projekte mit einer Plakette ausgezeichnet, um auf das bereits Erreichte ein Mal hinzuweisen sowie vorbildliches Engagement bei der Schaffung von Barrierefreiheit in der Stadt hervorzuheben und der Öffentlichkeit vorstellen. In diesem Jahr erhielt der Einkaufsmarkt - nahkauf - und die Kita "Am Märchenwald" eine Plakette "Barrierefrei" durch den Vorsitzenden des SBV, Herrn Braun und den Bürgermeister, Herrn Lorenz, bei einem Stadtrundgang überreicht.
Der diesjährige Europäische Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen steht in Deutschland unter dem Motto: Ich bin entscheidend! Und tatsächlich  ist der Stadtumbau zu einer sozialen und barrierefreien Stadt Burg Stargard ein Anliegen, welches jeden Einzelnen betrifft.
Das "build for all" kommt letztlich allen zugute.  

P. Braun, 07.05.2013

Bild:SBV/KK Plakettenträger in diesem Jahr der neue Stadtpark
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Vierter Städtetest in Burg Stargard durchgeführt
Der Stargarder Behindertenverband e.V. testete Burg Stargard im Rahmen der Aktion Grundgesetz und des Europäischen Jahres der Menschen mit Behinderungen 2003 das erste Mal.
Im Jahr 2003 stand das Thema Barrierefreiheit in den Kommunen im Vordergrund der Aktionsbündnisse.

Im Jahr 2007 hatten wir erneut geprüft, was sich in Burg Stargard seit unserem ersten Test, auf dem Weg zu einer barrierefreien Kommune getan hat. Immerhin hat sich die Stadt bereits am 18.12.2002 der Erklärung von Barcelona angeschlossen und macht sich damit Schritt für Schritt auf den Weg zu einer barrierefreien Kommune.
Beschlüsse sind Voraussetzungen zum Verwaltungshandeln aber natürlich sind alle Bürgerinnen und Bürger aufgefordert mitzumachen und eine lebenswerte Stadt aktiv mitzugestalten. Das dabei eine alte Stadt durchaus auch modern und zukunftsfähig umgestaltet werden kann, dafür gibt es schon heute schöne Beispiele.
Anlässlich des 3. Städtetestes 2009 im Jahr des 750-jährigen Stadtjubiläums haben wir erstmals 5 Plaketten „Barrierefrei“ verliehen.

Zum 4. Städtetest, am 12. Mai 2011, war wieder unser Bürgermeister gekommen, er nahm an unserem 2 stündigen Rundgang durch die Stadt Burg Stargard teil.

In diesem Jahr hatten wir uns Freunde vom Neubrandenburger Behindertenverband e.V. eingeladen, mit uns unsere Stadt zu testen und insbesondere aus der Außensicht, die touristische Sehenswürdigkeit, die Burg, einmal zu prüfen.
Leider haben einige Mitglieder den Marsch zur Burg nicht mitgemacht, weil der Weg für Fußgänger (über den Weinbergsweg und den Messeweg und zurück über die Burgstraße) mit Handicaps, nicht zu schaffen ist. Das war dann auch wirklich das größte Problem auf dem Kopfsteinpflaster, heil hoch und runter zu kommen. Touristen kann man so sicherlich nicht zur Burg locken, es sei denn mit dem Auto.
Mit einem Betonplattenstreifen (1,20 m) als Fußgängerstreifen auf dem Weg zur Burg und im Burgpflaster könnte die Burg wieder für Stargarder und Gäste erlebbar gemacht werden. Den Jungfernstieg hatten wir schon vor zwei Jahren getestet, verändert hat sich am schlechten Fußweg noch nichts. Trotzdem gibt es 3 Lichtblicke, die wir mit einer Plakette ausgezeichnet haben, um auf das bereits Erreichte ein Mal hinzuweisen sowie vorbildliches Engagement bei der Schaffung von Barrierefreiheit in der Stadt hervorzuheben und der Öffentlichkeit vorstellen.
Wir haben uns vorgenommen alle zwei Jahre eine Bestandsaufnahme in Burg Stargard zu machen und regelmäßig weitere Plaketten zu verleihen.
Auch in diesem Jahr wurde unser Test von der Aktion Mensch finanziell unterstützt.

Bericht: P. Braun 12.05.2011

• Datei: Vierter_Staedtetest_in_Burg_Stargard_durchgefuehrt.pdf

Bild:SBV/AG Die Mühlenstrasse in Burg Stargard
Bild:SBV/AG Die Mühlenstrasse in Burg Stargard zum Vergrößern bitte hier klicken
Mit dem Rolli durch Burg Stargard
Unter dem Motto: 750 Jahre Burg Stargard – eine Kommune für ALLE?
sind wir am 4. Mai mit den zukünftigen Stadtvertreter/innen und dem Bürgermeister ins Gespräch gekommen und haben Vorschläge zur weiteren Entwicklung der Stadt Burg Stargard und des Landkreises Mecklenburg-Strelitz gemacht. Bereits am Vormittag haben wir, Frau Kummer und Frau Simson von der Freien Wählergemeinschaft Stargard, Herr Gölzhäuser von der CDU, Herr Boldt und Herr Herzberg von der Linken, Herr Ballin von der SPD und Herr Lips als Einzelbewerber sowie unser Bürgermeister, Herr Lorenz, bei einem Stadtrundgang zu Fuß und mit dem Rollstuhl die Barrierefreiheit der Stadt Burg Stargard getestet. Drei Handrollstühle stellten wir als Testfahrzeuge zur Verfügung.
Unser Weg führte vom Treffpunkt Walkmüllerweg über die Bahnhofstraße in den Jungfernstieg bis zum Ziegenmarkt, dann weiter die Kurze Strasse entlang mit einem Besuch der neuen Stadtbibliothek, danach ging es durch die Neue Strasse zum Areal am Rathaus, von dort aus versuchten wir durch die Mühlenstraße zum Markt zu kommen, hier machten wir einen Abstecher in die Sparkassenfiliale und vor die Stadtinformation, danach ging es wieder zurück zur Begegnungsstätte unseres Verbandes.

Am Nachmittag zum Forum konnte ich wieder Herrn Dieter Lips, Herrn Heinz Boldt, Herrn Alfons Gölzhäuser und Herrn Klaus-Dieter Ballin sowie Herrn Horst Menzel ( Die Linke ) und über 20 Mitglieder in unserer Begegnungsstätte begrüßen.
Jeder Kandidat hatte die Gelegenheit sich vorzustellen und auf die Wahlziele seiner Partei einzugehen.
Die Teilnehmer am kleinen Städtetest haben versprochen, sich für den Abbau von Barrieren in der Stadt stark zu machen, denn die Rundfahrt im Rollstuhl hat ihnen gezeigt, dass in dieser Hinsicht noch viel zu tun ist.
admin.PB. 06.05.09      

Dritter Städtetest in Vorbereitung
Der Stargarder Behindertenverband e.V. testete Burg Stargard im Rahmen der Aktion Grundgesetz und des Europäischen Jahres der Menschen mit Behinderungen 2003 das erste Mal.
Im Jahr 2003 stand das Thema Barrierefreiheit in den Kommunen im Vordergrund der Aktionsbündnisse.
Im Jahr 2007 hatten wir erneut geprüft, was sich in Burg Stargard seit unserem ersten Test, auf dem Weg zu einer barrierefreien Kommune getan hat. Immerhin hat sich die Stadt bereits am 18.12.2002 der Erklärung von Barcelona angeschlossen und macht sich damit Schritt für Schritt auf den Weg zu einer barrierefreien Kommune.
Beschlüsse sind Voraussetzungen zum Verwaltungshandeln aber natürlich sind alle Bürgerinnen und Bürger aufgefordert mitzumachen und eine lebenswerte Stadt aktiv mitzugestalten. Das dabei eine alte Stadt durchaus auch modern und zukunftsfähig umgestaltet werden kann, dafür gibt es schon heute schöne Beispiele.
Deshalb wollen wir gerade auch im Jahr des 750 Stadtjubiläums auf das bereits Erreichte ein mal hinweisen und mit dem dritten Test eine Bestandsaufnahme machen sowie vorbildliches Engagement bei der Schaffung von Barrierefreiheit in der Stadt hervorheben und der Öffentlichkeit vorstellen.
Aus meiner Sicht hat sich die Willenserklärung der Stadtvertreterversammlung am 18.12.2002 doch gelohnt, denn schrittweise fand und findet ein Umdenken statt und es wächst die Erkenntnis, dass ein Burg Stargard ohne Barrieren durchaus für alle mehr Lebensqualität sichert.

Mit der Förderung eines Arbeitsplatzes durch den Europäischen Sozialfonds und der Bundesregierung sind wir in der Lage, den Beratungsdienst in unserem Verein in diesem Jahr zu verstärken.
Ab 01.01.09 hat Herr Hans-Jürgen Bartsch in unserem Verein eine Tätigkeit als Berater und Koordinator aufgenommen. Er wird sich besonders, um die sozialen Belange der Senioren im höheren Lebensalter und um Menschen mit Behinderungen, zur Absicherung/ Verbesserung des Wohn- und Lebensumfeldes in der Stadt und dem Amt Burg Stargard –Land, kümmern.
Wenn die Gemeinde die Bedürfnisse und Interessen der Älteren Bürger/innen angemessen berücksichtigt, sind mit dem demografischen Wandel neue Chancen für Dienstleistungen, Wirtschaft und Arbeitsmarkt in unserer 750- jährigen Stadt verbunden.
Die Gemeinde soll sich als Wohn- und Lebensort für alle Lebensalter und Lebensformen weiterentwickeln, indem Barrieren abgebaut und die soziale Infrastruktur auf die Belange von älteren und behinderten Senioren ausgerichtet wird. Dabei ergeben sich durchaus positive Effekte, wie zum Beispiel, die Erhöhung von Umsätzen nach Verbesserung der Zugänglichkeit von Geschäften und Gaststätten, die Versorgung mit Hilfsmittel durch Sanitätshäuser, der Abbau von Barrieren in Wohnungen durch Handwerker, der Neubau von barrierefreien Wohnungen im Innenstadtbereich, sowie weitere Synergieeffekte, wie speziell im Öffentlichen Personennahverkehr und zur touristischen Entwicklung durch mehr Barrierefreiheit in der Stadt Burg Stargard.
Diesen Entwicklungsprozess wollen wir mit unserem Beratungsprojekt in den nächsten Jahren aktiv unterstützen. Wir werden den dritten Städtetest in diesem Jahr durchführen und wollen erstmalig in Burg Stargard in diesem Jahr Geschäfte, Firmen und Geschäftsinhaber/innen mit einer Plakette „Burg Stargard ohne Barrieren“ auszeichnen.
Aber auch die individuelle Beratung soll nicht zu kurz kommen, denn die Anpassung der Wohnung oder die Schaffung eines barrierefreien Wohnumfeldes kann das Leben wieder einfacher machen.
Für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und des Amtsbereiches Burg Stargard ist die Beratung kostenlos.
Wenn Sie Fragen und Probleme haben und Beratung und Unterstützung benötigen vereinbaren Sie mit Herrn Bartsch unter Tel.: (039603) 20452 ein Beratungsgespräch oder suchen ihn in unserer Kontakt- und Beratungsstelle am Walkmüllerweg 4a persönlich auf.
Wer uns unterstützen möchte Barrieren in Burg Stargard abzubauen oder weitere Informationen benötigt, um vor der eigenen Haustür oder im Haus Barrierefreiheit zu schaffen, kann sich auch unter
http://www.bhv-ev.de/cms/wm-cms,63.html einen Erhebungsbogen runter laden und ausfüllen.
P. Braun, Vorsitzender des SBV e.V., am 23.02.09

2. Städtetest in Burg Stargard
Am 10. Mai konnten unsere Mitglieder mehrere Abgeordnete der Stadt Burg Stargard und zwei Vertreter des Amtes Stargard Land zur Auswertung unseres
2. Städtetestes in den barrierenfreien Räumen des Stargarder Behindertenverbandes e.V. begrüßen. Der Verband hatte nach 4 Jahren erneut engeladen, um anlässlich des Europaweiten Protesttages der Menschen mit Behinderungen 2007 den 2. Städtetest auszuwerten. Nach einem virtuellen Rundgang im Rollstuhl durch unsere Stadt, hatten wir einige konkrete Anhaltspunkte zur Diskussion! Immerhin wurden über 50 Einzelobjekte auf Ihre Barrierefreiheit getestet. Im Vergleich zum ersten Städtetest 2003 gab es weitere Verbesserungen an den Objekten. An Neubauten wurden die Belange von Menschen mit Behinderungen überwiegend berücksichtigt. Jetzt kommt es darauf an die "barrierefreien Insellösungen" mit einander fuß- und rollstuhlgerechten  zu verbinden. Hier haben die Stadtplaner/in zukünftig noch viel Arbeit.
Wenn Mann/Frau ins Gespräch kommen entwickeln sich Ideen, als erstes Ergebnis im Forum stellten wir fest:

1.  Es ist wichtig immer wieder auf konkrete Barriere im Stadtbild aufmerksam zu
     machen, um Verantwortliche dafür zu sensibilisieren.

2.  Frau Schüler (Bauamtsleiterin des Amtes Stargard Land) wird kleinere
     "Hindernisse" durch den Bauhof beheben lassen.

3.  Am Friedhofsparkplatz werden 2 Parkplätze für Schwerbehinderte reserviert und entsprechende Schilder aufgestellt.

4.  Herr Rose ( Mitglied des Hauptausschuss, Stadtverordnetenvorsteher ) schlug vor, zeitnah mit den
     verantwortlichen Personen für Wege und Gebäude, die Barrieren aufweisen, zu
     sprechen. Das ist wichtig, um schneller für alle befriedigende Ergebnisse zu
     erzielen.

5.  Mit Zustimmung aller anwesenden Gäste kamen wir überein, uns halbjährlich zu
     treffen, um Informationen auszutauschen und damit schrittweise die
     Barrierefreiheit in Burg Stargard herzustellen.
    aufgeschrieben: am 16.05.07 von Bärbel Nagel

Zweiter Städtetest in Vorbereitung
Im Jahr 2007 werden wir prüfen, was sich in Burg Stargard seit unserem ersten Test, auf dem Weg zu einer barrierefreien Kommune getan hat. Immerhin hat sich die Stadt bereits am 18.12.2002 der Erklärung von Barcelona angeschlossen und wollte sich damit Schritt für Schritt auf den Weg zu einer barrierefreien Kommune machen.
Beschlüsse sind Voraussetzungen zum Handeln aber nicht immer werden Beschlüsse automatisch von den Behörden oder den Beteiligten umgesetzt. Selbst die Veröffentlichung dieses Beschlusses und die geeignete Information der Bürgerinnen und Bürger ist bisher unterblieben und Stagnation macht sich breit.
Mit dem neuen Test wollen wir eine zweite Bestandsaufnahme machen, um den "Prozess von Burg Stargard" wieder mit Leben zu erfüllen und hoffen dabei, das sich die damaligen Bedenken von Herrn Lips, "dass so eine allgemeine Willenserklärung hier in Burg Stargard keinen Sinn mache", nicht bestätigen möge.
Bis zum 5. Mai 2007, dem "Europaweiten Protestag der Menschen mit Behinderungen" werden wir unser 2. Testergebnis der Öffentlichkeit vorlegen.
P. Braun, 05.01.07
• Datei: StadtoBeschluss.pdf
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