Aktuelles aus der Verbandsarbeit


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Bild:SBV-Delegierte aus Burg Stargard nehmen an der Mitgliederversammlung teil
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Neuwahl beim ABiMV
(hl) Am 20.04.2013 fand der 13. Landesverbandstag des Allgemeinen Behindertenverbandes in Mecklenburg-Vorpommern e.V. (ABiMV e.V.) in Neubrandenburg statt.
Aus den verschiedenen Verbänden und Vereinen, die im ABiMV e.V. zusammengefasst sind, waren 39 Delegierte angereist.
Unter den Gästen, die Peter Braun begrüßte, war auch MdB Dr. Ilja Seifert, Vorsitzender des ABiD e.V.
Unser Burg Stargarder Verband war mit neun Delegierten vertreten.

Nach den Rechenschafts- und Prüfungsberichten wurde der bisherige Vorstand entlastet. Die anschließenden Neuwahlen gingen zügig voran.

In den neuen Vorstand wurden gewählt:
Landesvorsitzender: Peter Braun, Burg Stargard
stv. Vorsitzender: Egon Luth, Teterow
stv. Vorsitzende: Erika Dittner, Schwerin
Schatzmeisterin: Annegret Feistauer, NB

Beisitzer:
Günther Bischof, NB
Marion Scheffler, Röbel
Erhard Heise, NB
Hanni Rossek, Waren
Christiane Baller, Greifswald

Finanzkontrolleure:
Christian Schad, NB
Silvia Danke, Schwerin

Wir wünschen dem neuen Vorstand für seine Arbeit gutes Gelingen und viel Erfolg.
Heidrun Lips


BilD: SBV
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Gedenken am 27. Januar in Stralsund
Der 27. Januar wurde 1996 auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog als Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus ausgerufen. Die Vereinten Nationen erklärten den 27.01. im Jahr 2005 zum Internationalen Holocaust-Gedenktag. Dieser Tag steht symbolisch für den Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau durch die Truppen der Roten Armee im Jahre 1945.

Das Besondere an unserer Veranstaltung ist die Beschränkung und Konzentration auf die Menschen, die aufgrund einer geistigen Behinderung oder psychischen Krankheit durch Zwangssterilisation und/oder Tötung im Rahmen des Euthanasieprogramms der Nationalsozialisten Opfer wurden. In der heutigen Zeit erscheint das Erinnern und Bedauern daran wichtiger denn je.

Wir wollten wachrütteln, damit der Verbreitung des nationalsozialistischen Gedankenguts durch neue rechtsextreme Parteien wie die NPD oder andere Unterorganisationen Einhalt geboten wird.
Bericht und Bilder Dieter Lips

• Datei: 130127_Holocaust_HST.pdf

Bild:SBV-PB-Mitglieder und Gäste in der Begegnungsstätte des SBV
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Tag des bürgerschaftlichen Engagement beim SBV e.V.
Am 25. Sept. 2012 kamen 40 Mitglieder und Gäste in unserer Begegnungsstätte am Walkmüllerweg 4 zusammen, um auf das vielfältige ehrenamtliche Engagement in unserem Verein aufmerksam zu machen.
Besonders freute ich mich, dass der Bürgermeister, Herr Lorenz und der Stadtverordnetenvertreter, Herr Boldt, sowie Mitglieder des NBBV e.V. unserer Einladung gefolgt sind. Herzliche Grüße sollte ich Ihnen von Axel Wittmann überbringen, er bedauert es sehr, dass er heute aus gesundheitlichen Gründen nicht hier sein kann. Die Entwicklung unseres Vereines belegt eindrucksvoll, was ehrenamtliches  Engagement für den Verein und darüber hinaus für die Bürgergesellschaft in Burg Stargard leisten kann.
Darauf können wir an diesem Tag ein wenig stolz sein.
Bericht und Bilder: P. Braun, 28.09.12  

• Datei: Engagement2012.pdf

Bild:SBV-DL Die Begegnungsstätte erwies sich fast als zu klein – einige Teilnehmerinnen wurden in die zweite Reihe auf die billigen Plätze verbannt.
Bild:SBV-DL Die Begegnungsstätte erwies sich fast als zu klein – einige Teilnehmerinnen wurden in die zweite Reihe auf die billigen Plätze verbannt. zum Vergrößern bitte hier klicken
Älter werden in Burg Stargard
Am 10. Mai 2012 trafen sich zahlreiche Mitglieder des SBV e.V. zum Aktionstag im Rahmen des „Europäischen Jahres für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“ in der Begegnungsstätte, Walkmüllerweg 4 a. Der Einladung waren u.a. die stv. Bürgermeisterin  Marion Franke, die Mitglieder der Stadtvertretung Heinz Boldt und Dieter Lips sowie der Stadtvertretervorsteher Hartmut Rose gefolgt. Als Vertreterin der jüngsten Generation wurde die Leiterin der Kindertagesstätte „Märchenwald“, Frau Kendzierski begrüßt.
admin. PB, 12.05.2012
• Datei: 120511_SBV_Aelter_werden.pdf

Bild:SBV/DL/ Der Vorstand des SBV e.V. von links Frau Hormann, Frau Krause, Frau Klimmt, Frau Ehlers, Frau Lips und Herr Braun (Frau Müller ist nicht auf dem Bild)
Bild:SBV/DL/ Der Vorstand des SBV e.V. von links Frau Hormann, Frau Krause, Frau Klimmt, Frau Ehlers, Frau Lips und Herr Braun (Frau Müller ist nicht auf dem Bild) zum Vergrößern bitte hier klicken

Bild:SBV/DL Ehrenurkunde
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Gratulation Herr Braun zum Verdienstkreuz
Sehr geehrter, lieber Herr Braun,
zu Ihrer verdienstvollen, ehrwürdigen Auszeichnung mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, für Ihre jahrelange, uneigennützige Tätigkeit für alle Bürger der Stadt, ganz besonders aber für das Wohl aller Mitglieder des Behindertenverbandes, möchte ich Ihnen ganz herzlich gratulieren.
Ich freue mich mit Ihnen zu dieser Ehrung und wünsche Ihnen weiterhin beste Gesundheit, Mut und viel Kraft für Ihre zu bewältigenden Aufgaben.
Herzliche Grüße an Sie und Ihre liebe Frau,
Ihre Margarete Bergmann, Mitglied des SBV e.V.

Sehr geehrter Herr Braun,
wir gratulieren Ihnen ganz herzlich zu Ihrer Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz.
Endlich wird Ihre unermüdliche Tätigkeit für die Belange der Behinderten öffentlich anerkannt.
Wir, die Behinderten in Burg Stargard, sind Ihnen unendlich dankbar für Ihre Beharrlichkeit, mit der Sie die Probleme der Behinderten durchzusetzen versuchen und schon vieles erreicht haben. Dankbar sind wir für den Behindertenfahrdienst und die vielen Veranstaltungen des Vereins.
Es grüßen Sie herzlich Annelise & Reginald Maczolla
Burg Stargard, den 23.03.2012
• Datei: CCF31032012_00000.jpg

Bild: SBV/PB Nach schwierigem Aufstieg im Burgpark angekommen
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4. Städtetest in Burg Stargard
Zu viele Hindernisse auf dem Weg
Von Heike Sommer, NK am 13.05.2011

Burg Stargard. Wie gut rollt es sich durch Burg Stargard? Autofahrer haben wohl das eine oder andere Hindernis zu umfahren, aber für Rollstuhlfahrer wird es auf manchen Wegen lebensgefährlich.

Anlässlich des europäischen Protesttages für Menschen mit Behinderung startete der Behindertenverband Burg Stargard gestern einen Test. Denn die Stadt hat sich 2003 dazu verpflichtet, sich zur barrierefreien Kommune zu entwickeln. Das kam nun auf den Prüfstand. Peter Braun, Vorsitzender des Stargarder Behindertenverbandes führte den Trupp an, dem sich auch Bürgermeister Tilo Lorenz angeschlossen hatte.

"Wir wollen erproben, wie Gehbehinderte zur Burg kommen. Schließlich setzt Burg Stargard auf Tourismus", sagt Braun. Zu dem Rundgang wurden auch Rollifahrer aus Neubrandenburg gebeten, denn "aus der Nachbarstadt kommen viele Besucher auf die Burg", sagt Braun. Der Test findet nicht zum ersten mal statt. Mittlerweile wird die Stadt schon zum vierten Mal diesem "TÜV" unterzogen.

Gleich im Walkmüllerweg, wo der Rundgang begann, kam er auch schon ins Stocken: Hohe Absätze an Überführungen und Kopfsteinpflaster bringen die Rollstühle ins Schlingern. "Wenn wir die Tour am Bahnhof begonnen hätten, wären wir da schon einmal kräftig ins Schwitzen gekommen. Die Bahnsteige sind so niedrig, dass man schon mit gesunden Beinen fast eine Leiter benötigt", kritisiert Braun. Der Neubrandenburger Horst Kaczmarzyk, der seit acht Jahren wegen eines Schlaganfalls auf den Rollstuhl angewiesen ist, hat sich diese Art der Anreise wohlweislich erspart.

Der Weinbergsweg hält auch manche Überraschung parat. "Diese Platten hätten doch längst ausgewechselt werden können", findet Peter Braun. Bürgermeister Tilo Lorenz erkennt zwar das Problem, aber weist darauf hin, dass das auch eine Frage der Stadtfinanzen ist. Auf dem Knüppeldamm hoch zur Burg wird es schließlich brenzlig. Auf dem schmalen Gehsteig finden die Rollis kaum Platz und müssen dann auf den Damm ausweichen. "Meine Bandscheibe werde ich noch drei Tage spüren", ist sich Peter Braun nach der Ruckelei sicher.

Auch die Wege im Burggarten sind mehr recht als schlecht mit Rollstühlen zu befahren. Vor dem Burgrestaurant "Zur Alten Münze" lädt zwar eine Rampe zum barrierefreien Eintritt, allerdings nur, wenn die Rampe nicht von Fahrrädern blockiert wird, deren Ständer dort aufgestellt wurde. Der Behindertenverband nutzte den Test nicht nur für Kritik, sondern verlieh auch Plaketten, die vorbildlichen barrierefreien Zugang loben. Diesmal wurden das Schreibgeschäft Drews, der Park an der Linde und der Lidlmarkt ausgezeichnet.

Bild:SBV Mitgliederversammlung im Saal 'ZurLinde'
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Mitgliederversammlung des SBV e.V.
Am 17.03.2011 haben 51 Mitglieder über die weitere Entwicklung des Verbandes beraten.
Der Vorstand gab einen Rechenschaftsbericht über die Vereinsarbeit und einen Geschäftsbericht für das Jahr 2010. Durch die Schließung der Tagesstätte in der Bachstrasse 8 sind dem Verband erhebliche Schäden entstanden. Der Vorstand ist weiterhin um Schadensbegrenzung bemüht.  
Die Revisionskommission bescheinigte dem Vorstand eine ordnungsgemäße Buchführung und Mittelverwendung und beantragte die Entlastung des Vorstandes.
Die Entlastung wurde einstimmig durch die Mitglieder erteilt.
Wegen der immer geringeren Unterstützung unseres Vereines durch die Stadt und den Landkreis Mecklenburg Strelitz ( im letzten Jahr nur 403,00 €) hat die Mitgliederversammlung eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrages auf monatlich 7,50 € beschlossen und einer moderaten Erhöhung im Behindertenfahr- und begleitdienst zugestimmt.
P. Braun, am 17.03.2011
  

Bild:SBV/RS Mitglieder des SBV legen am Mahnmal Blumen nieder
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Der Opfer der T 4-Aktion in Ueckermünde erinnert und betrauert
Am 27. Januar 2010, dem „Internationaler Holocaustgedenktag“ und dem „Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus“,  hat ein Bündnis von Verbänden und Organisationen des Landes Mecklenburg-Vorpommern, darunter Vertreter/innen des Stargarder Behindertenverbandes e.V. am Klinikum Ueckermünde und im Greifen-Gymnasium Uckermünde eine Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus durchgeführt. Ab 10.30 Uhr fand am Denkmal, welches erst im Jahr 2009 von Herrn Sven Domann auf dem Klinikgelände wieder aufgestellt worden ist, eine eindrucksvolle Gedenkveranstaltung statt an der über 200 Menschen teilnahmen.
Danach ab 12.45 Uhr fand das Gedenken, das Erinnern und Betrauern im Greifen Gymnasium seine Fortsetzung. Neben der Erinnerungsarbeit und dem Gedenken haben die Redner auf aktuelle ethische Diskurse in der Psychiatrie und in der Politik aufmerksam gemacht.
Bereits am 23. November 1939 fanden die ersten Deportationen von psychisch kranken und behinderten Patienten aus der ehemaligen Psychiatrischen Landesheilanstalt Ueckermünde/Pommern in andere Tötungsanstalten des Deutschen Reiches statt.
Später wurde hier selbst ein Krematorium eingerichtet und Patienten zu Tode „behandelt“. Die Verbrechen in der Ueckermünder Heilanstalt sind nie strafrechtlich verfolgt worden. Die meisten Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger blieben nach dem Kriegsende im Beruf tätig, ohne jede Aufarbeitung, Schuldbekenntnisse oder Reue. Der entsetzliche Vernichtungsfeldzug der Ärzteschaft gegen Behinderte und psychisch Kranke wurde kollektiv verdrängt.  Möglich waren die Verbrechen nur durch die Kooperationsbereitschaft der Ärzte und Krankenschwestern vor Ort. Ärzte wurden zu Erfüllungsgehilfen an den Massenmorden im Zuge der so genannten T 4 Aktion. Behinderte und chronisch Kranke gehörten damit zu den ersten Opfern der Massenmorde in der NS- Zeit.
Dies ist ein ganz dunkles Kapitel in der Psychiatrischen Landesheilanstalt Ueckermünde. Daran wurde auf dem Forum im Greifen Gymnasium erinnert und die Teilnehmer/innen aufgefordert, wachsam zu bleiben, damit sich so etwas nicht wiederholen kann.    
P. Braun, am 26.01.2011

Bild:SBV/DL Der Weihnachtsmann war auch in den Saal 'Zur Linde' gekommen  
Bild:SBV/DL Der Weihnachtsmann war auch in den Saal 'Zur Linde' gekommen   zum Vergrößern bitte hier klicken
Große Weihnachtsfeier 2010
Sehr geehrte Gäste, werte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
Liebe Mitglieder, Angehörige und Freunde,

im Namen des Vorstandes des SBV e.V. begrüße ich Sie recht herzlich zu unserer großen Weihnachtsfeier!
Ich freue mich, dass Sie trotz des Wintereinbruchs so zahlreich erschienen sind und mit uns zusammen etwas Vorfreude in der Weihnachtszeit finden wollen.
Unsere Große Weihnachtsfeier ist auch ein Dankeschön an alle, die unseren Verein durch die Höhen und Tiefen des zu Ende gehenden Jahres mitgetragen haben.
Nur durch das Engagement Vieler, des Vorstandes, der Mitarbeiter- und innen, der Mitglieder und Sponsoren, aber auch der Freunde und Unterstützer unseres Verbandes, ist es uns gelungen, den Verein trotz schlechter gewordener Rahmenbedingungen erfolgreich durch das Jahr 2010 zu führen.
Dafür allen ein herzliches Dankeschön!

In diesem Jahr wurde unser Verband bereits 20 Jahre alt und darauf sind wir alle stolz!
Einige Mitglieder der ersten Stunde wissen sicherlich noch, dass unsere erste Weihnachtsfeier bereits im Jahr 1990 damals noch im Speisesaal von Plakotex stattfand und seit dem kommen wir traditionell zum Jahresausklang in gemütlicher Runde zusammen.
Unser Verein ist wieder auf 232 Mitglieder gewachsen und viele Mitglieder nehmen regelmäßig am Vereins- und Kulturleben teil und geben sich gegenseitig Unterstützung und Kraft in der Sportgruppe, im Behinderten- und Seniorentreff oder bekommen Unterstützung durch unseren Mobilen Sozialen Hilfsdienst, den Ambulanten Pflegedienst, werden beraten oder können in eine barrierefreie Wohnung  am Walkmüllerweg ziehen.

Jetzt freue ich mich auf das Weihnachtsprogramm und bevor die ersten Künstler auftreten möchte ich Ihnen allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahrzehnt wünschen und natürlich Glück und Gesundheit im Jahr 2011!
Peter Braun 15.12.10  
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