Aktuelles aus der Verbandsarbeit


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Bild:SBV-DL. - Ein alter Leiterwagen vor dem Hofladen
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Mitglieder besuchen Bauernhof am Mühlenblick in Woldegk
GWW in Woldegk?
Wir haben nicht gewusst, was sich hinter der Bezeichnung GWW verbirgt und wir haben auch nicht geahnt, dass es so etwas in Woldegk gibt.
GWW ist das Kürzel für „Gemeinnützige Wohn- und Werkstätten GmbH“. Die Einrichtung liegt unmittelbar an der B 104 auf der linken Seite kurz hinter der Tankstelle.
Zehn Mitglieder unseres Verbandes nutzten das Angebot zur Information, zur Besichtigung, zum Gespräch und zum Einkauf sowie natürlich auch zum gemeinsamen Mittagessen.

Nachhaltige Landwirtschaft und Mecklenburger Handwerkstradition sind die Herausforderungen, denen sich täglich ungefähr 90 Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen stellen. Auf dem Bauernhof am Mühlenblick werden Getreide, Kartoffeln und Futtermittel angebaut, Landschweine gemästet und herzhafte Wurstwaren hergestellt. Die zum Hof gehörenden Schauwerkstätten produzieren hochwertige Töpferwaren, diverse Gebrauchs- und Dekorationsartikel. Zu den GWW gehören weiter eine Gärtnerei, eine Großküche – die täglich ca. 1.000 Essen zubereitet und ein Hofladen.

Im Hofladen konnten wir uns mit den dortigen Angeboten gut versorgen und nach einem gemeinsamen Mittagessen mit Kassler, bayerischem Kraut, Kartoffeln und Mandarinennachtisch traten wir die Heimfahrt an.
Heidrun Lips, 10, Nov. 2014


Bild: SBV Herr Braun bedankt sich bei Frau Krause, die sich im Vorstand des Vereines stark engagiert.
Bild: SBV Herr Braun bedankt sich bei Frau Krause, die sich im Vorstand des Vereines stark engagiert. zum Vergrößern bitte hier klicken
Ehrenamt macht uns stark!
Anlässlich des 12. Geburtstages unseres Vereins- und Wohnhauses am Walkmüllerweg 4a kamen am 24. September viele Gäste und Gratulanten. 12 Jahre können Mitglieder unseres Vereines nun schon selbstbestimmt in einer barrierefreien Wohnung in Burg Stargard  leben. Das ist wirklich ein Grund zum Feiern!
Alle Stühle waren  besetzt und am Ende mussten wir etwas zusammen rücken. Aber das tat der Stimmung keinen Abbruch.

Besonders habe ich mich gefreut, dass Frau Elsa Altmann und Horst Kaczmarzyk aus Neubrandenburg, der Bürgermeister Herr Tilo Lorenz und Herr Heinz Boldt es sich nicht nehmen ließen mit uns dieses Jubiläum zu feiern.

Es ist ja schon eine schöne Tradition engagierte Mitglieder und Helfer/innen an dieser Stelle zu Ehren. Ich habe gern übernommen, auf Vorschlag des Vorstandes in diesem festlichen Rahmen Frau Rosemarie Krause, Frau Monika Kadow und Herrn Günther Boettcher für ihr Engagement in unserem Verein zu Danken und mit einem kleinen Präsent auszuzeichnen.
Alle drei haben einen großen Anteil an der Entwicklung unseres Vereines. Sie engagieren sich für uns und stehen uns mit Rat und Tat zur Seite. Sie bereichern und stärken unseren Verein insgesamt und machen uns stark, die vor uns stehenden Herausforderungen zu bestehen. Dafür auch an dieser Stelle herzlichen Dank!  

Mit unseren engagierten Mitgliedern, Vorständler/innen und Mitarbeiter/innen an der Seite ist es mir nicht Bange, dass wir noch viele gemeinsame Geburtstage im Wohn- und Vereinshaus feiern können.
Für Selbstbestimmung und Würde Peter Braun, Vorsitzender, 25.09.2013

Bild: SBV-DL Erinnerungsfoto mit unseren Gästen
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Gäste aus der Ukraine beim SBV e.V.
Nach dem eine kleine Delegation des ABiMV e.V. bereits vom 12. bis 15. Juli in Poltawa zum Erfahrungsaustausch und Kennenlernen weilte, kam am 23.08. bis 30.08.2013  eine Delegation des Behindertenverbandes des Oblast Poltawa (Ukraine) unter Leitung des Vorsitzenden Sergiy Chumak, auf Einladung des ABiMV nach Mecklenburg-Vorpommern. Auf den Treffen mit Mitgliedern der Behindertenverbände in Waren, Röbel, Rostock, Schwerin, Greifswald, Neubrandenburg und am 28. August in Burg Stargard wurden umfangreiche Gespräche geführt und Erfahrungen ausgetauscht. Besonders beeindruckt waren unsere Gäste vom Engagement unseres Verbandes und von unserem Wohn- und Geschäftshaus am Walkmüllerweg 4 und den Möglichkeiten einer unabhängigen Lebensführung und  Lebens in der eigenen Wohnung auch im höherem Lebensalter  in Burg Stargard.
Erst auf der Grundlage eines Zuschusses der Aktion Mensch zum Startprojekt Ost-Europa konnten wir diese Kontakte und Begegnungen zwischen dem Allgemeinen Behindertenverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. und dem Behindertenverband Oblast Poltawa (Ukraine) erst entwickeln. Dafür an dieser Stelle auch von unseren Gästen herzlichen Dank. Die vielen Eindrücke werden jetzt in den Verbänden ausgewertet und gemeinsam darüber beraten, wie wir die Zusammenarbeit fortsetzen können.
P. Braun, 09.09.2013

Bild:SBV-Delegierte aus Burg Stargard nehmen an der Mitgliederversammlung teil
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Neuwahl beim ABiMV
(hl) Am 20.04.2013 fand der 13. Landesverbandstag des Allgemeinen Behindertenverbandes in Mecklenburg-Vorpommern e.V. (ABiMV e.V.) in Neubrandenburg statt.
Aus den verschiedenen Verbänden und Vereinen, die im ABiMV e.V. zusammengefasst sind, waren 39 Delegierte angereist.
Unter den Gästen, die Peter Braun begrüßte, war auch MdB Dr. Ilja Seifert, Vorsitzender des ABiD e.V.
Unser Burg Stargarder Verband war mit neun Delegierten vertreten.

Nach den Rechenschafts- und Prüfungsberichten wurde der bisherige Vorstand entlastet. Die anschließenden Neuwahlen gingen zügig voran.

In den neuen Vorstand wurden gewählt:
Landesvorsitzender: Peter Braun, Burg Stargard
stv. Vorsitzender: Egon Luth, Teterow
stv. Vorsitzende: Erika Dittner, Schwerin
Schatzmeisterin: Annegret Feistauer, NB

Beisitzer:
Günther Bischof, NB
Marion Scheffler, Röbel
Erhard Heise, NB
Hanni Rossek, Waren
Christiane Baller, Greifswald

Finanzkontrolleure:
Christian Schad, NB
Silvia Danke, Schwerin

Wir wünschen dem neuen Vorstand für seine Arbeit gutes Gelingen und viel Erfolg.
Heidrun Lips


BilD: SBV
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Gedenken am 27. Januar in Stralsund
Der 27. Januar wurde 1996 auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog als Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus ausgerufen. Die Vereinten Nationen erklärten den 27.01. im Jahr 2005 zum Internationalen Holocaust-Gedenktag. Dieser Tag steht symbolisch für den Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau durch die Truppen der Roten Armee im Jahre 1945.

Das Besondere an unserer Veranstaltung ist die Beschränkung und Konzentration auf die Menschen, die aufgrund einer geistigen Behinderung oder psychischen Krankheit durch Zwangssterilisation und/oder Tötung im Rahmen des Euthanasieprogramms der Nationalsozialisten Opfer wurden. In der heutigen Zeit erscheint das Erinnern und Bedauern daran wichtiger denn je.

Wir wollten wachrütteln, damit der Verbreitung des nationalsozialistischen Gedankenguts durch neue rechtsextreme Parteien wie die NPD oder andere Unterorganisationen Einhalt geboten wird.
Bericht und Bilder Dieter Lips

• Datei: 130127_Holocaust_HST.pdf

Bild:SBV-PB-Mitglieder und Gäste in der Begegnungsstätte des SBV
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Tag des bürgerschaftlichen Engagement beim SBV e.V.
Am 25. Sept. 2012 kamen 40 Mitglieder und Gäste in unserer Begegnungsstätte am Walkmüllerweg 4 zusammen, um auf das vielfältige ehrenamtliche Engagement in unserem Verein aufmerksam zu machen.
Besonders freute ich mich, dass der Bürgermeister, Herr Lorenz und der Stadtverordnetenvertreter, Herr Boldt, sowie Mitglieder des NBBV e.V. unserer Einladung gefolgt sind. Herzliche Grüße sollte ich Ihnen von Axel Wittmann überbringen, er bedauert es sehr, dass er heute aus gesundheitlichen Gründen nicht hier sein kann. Die Entwicklung unseres Vereines belegt eindrucksvoll, was ehrenamtliches  Engagement für den Verein und darüber hinaus für die Bürgergesellschaft in Burg Stargard leisten kann.
Darauf können wir an diesem Tag ein wenig stolz sein.
Bericht und Bilder: P. Braun, 28.09.12  

• Datei: Engagement2012.pdf

Bild:SBV-DL Die Begegnungsstätte erwies sich fast als zu klein – einige Teilnehmerinnen wurden in die zweite Reihe auf die billigen Plätze verbannt.
Bild:SBV-DL Die Begegnungsstätte erwies sich fast als zu klein – einige Teilnehmerinnen wurden in die zweite Reihe auf die billigen Plätze verbannt. zum Vergrößern bitte hier klicken
Älter werden in Burg Stargard
Am 10. Mai 2012 trafen sich zahlreiche Mitglieder des SBV e.V. zum Aktionstag im Rahmen des „Europäischen Jahres für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“ in der Begegnungsstätte, Walkmüllerweg 4 a. Der Einladung waren u.a. die stv. Bürgermeisterin  Marion Franke, die Mitglieder der Stadtvertretung Heinz Boldt und Dieter Lips sowie der Stadtvertretervorsteher Hartmut Rose gefolgt. Als Vertreterin der jüngsten Generation wurde die Leiterin der Kindertagesstätte „Märchenwald“, Frau Kendzierski begrüßt.
admin. PB, 12.05.2012
• Datei: 120511_SBV_Aelter_werden.pdf

Bild:SBV/DL/ Der Vorstand des SBV e.V. von links Frau Hormann, Frau Krause, Frau Klimmt, Frau Ehlers, Frau Lips und Herr Braun (Frau Müller ist nicht auf dem Bild)
Bild:SBV/DL/ Der Vorstand des SBV e.V. von links Frau Hormann, Frau Krause, Frau Klimmt, Frau Ehlers, Frau Lips und Herr Braun (Frau Müller ist nicht auf dem Bild) zum Vergrößern bitte hier klicken

Bild:SBV/DL Ehrenurkunde
Bild:SBV/DL Ehrenurkunde zum Vergrößern bitte hier klicken
Gratulation Herr Braun zum Verdienstkreuz
Sehr geehrter, lieber Herr Braun,
zu Ihrer verdienstvollen, ehrwürdigen Auszeichnung mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, für Ihre jahrelange, uneigennützige Tätigkeit für alle Bürger der Stadt, ganz besonders aber für das Wohl aller Mitglieder des Behindertenverbandes, möchte ich Ihnen ganz herzlich gratulieren.
Ich freue mich mit Ihnen zu dieser Ehrung und wünsche Ihnen weiterhin beste Gesundheit, Mut und viel Kraft für Ihre zu bewältigenden Aufgaben.
Herzliche Grüße an Sie und Ihre liebe Frau,
Ihre Margarete Bergmann, Mitglied des SBV e.V.

Sehr geehrter Herr Braun,
wir gratulieren Ihnen ganz herzlich zu Ihrer Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz.
Endlich wird Ihre unermüdliche Tätigkeit für die Belange der Behinderten öffentlich anerkannt.
Wir, die Behinderten in Burg Stargard, sind Ihnen unendlich dankbar für Ihre Beharrlichkeit, mit der Sie die Probleme der Behinderten durchzusetzen versuchen und schon vieles erreicht haben. Dankbar sind wir für den Behindertenfahrdienst und die vielen Veranstaltungen des Vereins.
Es grüßen Sie herzlich Annelise & Reginald Maczolla
Burg Stargard, den 23.03.2012
• Datei: CCF31032012_00000.jpg

Bild: SBV/PB Nach schwierigem Aufstieg im Burgpark angekommen
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4. Städtetest in Burg Stargard
Zu viele Hindernisse auf dem Weg
Von Heike Sommer, NK am 13.05.2011

Burg Stargard. Wie gut rollt es sich durch Burg Stargard? Autofahrer haben wohl das eine oder andere Hindernis zu umfahren, aber für Rollstuhlfahrer wird es auf manchen Wegen lebensgefährlich.

Anlässlich des europäischen Protesttages für Menschen mit Behinderung startete der Behindertenverband Burg Stargard gestern einen Test. Denn die Stadt hat sich 2003 dazu verpflichtet, sich zur barrierefreien Kommune zu entwickeln. Das kam nun auf den Prüfstand. Peter Braun, Vorsitzender des Stargarder Behindertenverbandes führte den Trupp an, dem sich auch Bürgermeister Tilo Lorenz angeschlossen hatte.

"Wir wollen erproben, wie Gehbehinderte zur Burg kommen. Schließlich setzt Burg Stargard auf Tourismus", sagt Braun. Zu dem Rundgang wurden auch Rollifahrer aus Neubrandenburg gebeten, denn "aus der Nachbarstadt kommen viele Besucher auf die Burg", sagt Braun. Der Test findet nicht zum ersten mal statt. Mittlerweile wird die Stadt schon zum vierten Mal diesem "TÜV" unterzogen.

Gleich im Walkmüllerweg, wo der Rundgang begann, kam er auch schon ins Stocken: Hohe Absätze an Überführungen und Kopfsteinpflaster bringen die Rollstühle ins Schlingern. "Wenn wir die Tour am Bahnhof begonnen hätten, wären wir da schon einmal kräftig ins Schwitzen gekommen. Die Bahnsteige sind so niedrig, dass man schon mit gesunden Beinen fast eine Leiter benötigt", kritisiert Braun. Der Neubrandenburger Horst Kaczmarzyk, der seit acht Jahren wegen eines Schlaganfalls auf den Rollstuhl angewiesen ist, hat sich diese Art der Anreise wohlweislich erspart.

Der Weinbergsweg hält auch manche Überraschung parat. "Diese Platten hätten doch längst ausgewechselt werden können", findet Peter Braun. Bürgermeister Tilo Lorenz erkennt zwar das Problem, aber weist darauf hin, dass das auch eine Frage der Stadtfinanzen ist. Auf dem Knüppeldamm hoch zur Burg wird es schließlich brenzlig. Auf dem schmalen Gehsteig finden die Rollis kaum Platz und müssen dann auf den Damm ausweichen. "Meine Bandscheibe werde ich noch drei Tage spüren", ist sich Peter Braun nach der Ruckelei sicher.

Auch die Wege im Burggarten sind mehr recht als schlecht mit Rollstühlen zu befahren. Vor dem Burgrestaurant "Zur Alten Münze" lädt zwar eine Rampe zum barrierefreien Eintritt, allerdings nur, wenn die Rampe nicht von Fahrrädern blockiert wird, deren Ständer dort aufgestellt wurde. Der Behindertenverband nutzte den Test nicht nur für Kritik, sondern verlieh auch Plaketten, die vorbildlichen barrierefreien Zugang loben. Diesmal wurden das Schreibgeschäft Drews, der Park an der Linde und der Lidlmarkt ausgezeichnet.
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