Aktuelles aus der Verbandsarbeit


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Bild:SBV Mitgliederversammlung im Saal 'ZurLinde'
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Mitgliederversammlung des SBV e.V.
Am 17.03.2011 haben 51 Mitglieder über die weitere Entwicklung des Verbandes beraten.
Der Vorstand gab einen Rechenschaftsbericht über die Vereinsarbeit und einen Geschäftsbericht für das Jahr 2010. Durch die Schließung der Tagesstätte in der Bachstrasse 8 sind dem Verband erhebliche Schäden entstanden. Der Vorstand ist weiterhin um Schadensbegrenzung bemüht.  
Die Revisionskommission bescheinigte dem Vorstand eine ordnungsgemäße Buchführung und Mittelverwendung und beantragte die Entlastung des Vorstandes.
Die Entlastung wurde einstimmig durch die Mitglieder erteilt.
Wegen der immer geringeren Unterstützung unseres Vereines durch die Stadt und den Landkreis Mecklenburg Strelitz ( im letzten Jahr nur 403,00 €) hat die Mitgliederversammlung eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrages auf monatlich 7,50 € beschlossen und einer moderaten Erhöhung im Behindertenfahr- und begleitdienst zugestimmt.
P. Braun, am 17.03.2011
  

Bild:SBV/RS Mitglieder des SBV legen am Mahnmal Blumen nieder
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Der Opfer der T 4-Aktion in Ueckermünde erinnert und betrauert
Am 27. Januar 2010, dem „Internationaler Holocaustgedenktag“ und dem „Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus“,  hat ein Bündnis von Verbänden und Organisationen des Landes Mecklenburg-Vorpommern, darunter Vertreter/innen des Stargarder Behindertenverbandes e.V. am Klinikum Ueckermünde und im Greifen-Gymnasium Uckermünde eine Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus durchgeführt. Ab 10.30 Uhr fand am Denkmal, welches erst im Jahr 2009 von Herrn Sven Domann auf dem Klinikgelände wieder aufgestellt worden ist, eine eindrucksvolle Gedenkveranstaltung statt an der über 200 Menschen teilnahmen.
Danach ab 12.45 Uhr fand das Gedenken, das Erinnern und Betrauern im Greifen Gymnasium seine Fortsetzung. Neben der Erinnerungsarbeit und dem Gedenken haben die Redner auf aktuelle ethische Diskurse in der Psychiatrie und in der Politik aufmerksam gemacht.
Bereits am 23. November 1939 fanden die ersten Deportationen von psychisch kranken und behinderten Patienten aus der ehemaligen Psychiatrischen Landesheilanstalt Ueckermünde/Pommern in andere Tötungsanstalten des Deutschen Reiches statt.
Später wurde hier selbst ein Krematorium eingerichtet und Patienten zu Tode „behandelt“. Die Verbrechen in der Ueckermünder Heilanstalt sind nie strafrechtlich verfolgt worden. Die meisten Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger blieben nach dem Kriegsende im Beruf tätig, ohne jede Aufarbeitung, Schuldbekenntnisse oder Reue. Der entsetzliche Vernichtungsfeldzug der Ärzteschaft gegen Behinderte und psychisch Kranke wurde kollektiv verdrängt.  Möglich waren die Verbrechen nur durch die Kooperationsbereitschaft der Ärzte und Krankenschwestern vor Ort. Ärzte wurden zu Erfüllungsgehilfen an den Massenmorden im Zuge der so genannten T 4 Aktion. Behinderte und chronisch Kranke gehörten damit zu den ersten Opfern der Massenmorde in der NS- Zeit.
Dies ist ein ganz dunkles Kapitel in der Psychiatrischen Landesheilanstalt Ueckermünde. Daran wurde auf dem Forum im Greifen Gymnasium erinnert und die Teilnehmer/innen aufgefordert, wachsam zu bleiben, damit sich so etwas nicht wiederholen kann.    
P. Braun, am 26.01.2011

Bild:SBV/DL Der Weihnachtsmann war auch in den Saal 'Zur Linde' gekommen  
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Große Weihnachtsfeier 2010
Sehr geehrte Gäste, werte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
Liebe Mitglieder, Angehörige und Freunde,

im Namen des Vorstandes des SBV e.V. begrüße ich Sie recht herzlich zu unserer großen Weihnachtsfeier!
Ich freue mich, dass Sie trotz des Wintereinbruchs so zahlreich erschienen sind und mit uns zusammen etwas Vorfreude in der Weihnachtszeit finden wollen.
Unsere Große Weihnachtsfeier ist auch ein Dankeschön an alle, die unseren Verein durch die Höhen und Tiefen des zu Ende gehenden Jahres mitgetragen haben.
Nur durch das Engagement Vieler, des Vorstandes, der Mitarbeiter- und innen, der Mitglieder und Sponsoren, aber auch der Freunde und Unterstützer unseres Verbandes, ist es uns gelungen, den Verein trotz schlechter gewordener Rahmenbedingungen erfolgreich durch das Jahr 2010 zu führen.
Dafür allen ein herzliches Dankeschön!

In diesem Jahr wurde unser Verband bereits 20 Jahre alt und darauf sind wir alle stolz!
Einige Mitglieder der ersten Stunde wissen sicherlich noch, dass unsere erste Weihnachtsfeier bereits im Jahr 1990 damals noch im Speisesaal von Plakotex stattfand und seit dem kommen wir traditionell zum Jahresausklang in gemütlicher Runde zusammen.
Unser Verein ist wieder auf 232 Mitglieder gewachsen und viele Mitglieder nehmen regelmäßig am Vereins- und Kulturleben teil und geben sich gegenseitig Unterstützung und Kraft in der Sportgruppe, im Behinderten- und Seniorentreff oder bekommen Unterstützung durch unseren Mobilen Sozialen Hilfsdienst, den Ambulanten Pflegedienst, werden beraten oder können in eine barrierefreie Wohnung  am Walkmüllerweg ziehen.

Jetzt freue ich mich auf das Weihnachtsprogramm und bevor die ersten Künstler auftreten möchte ich Ihnen allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahrzehnt wünschen und natürlich Glück und Gesundheit im Jahr 2011!
Peter Braun 15.12.10  

Bild:SBV / DL Festlicher Rahmen in der Aula des Albert Einstein Gymnasiums Neubrandenburg
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Weltbehindertentag 2010
Inklusion – Dabei sein von Anfang an!
Bericht: Heidrun Lips

Unter dem Motto: „Inklusion – dabei sein von Anfang an!“ fand am 3. Dezember in der Aula des Albert-Einstein-Gymnasiums in Neubrandenburg die Festveranstaltung des Allgemeinen Behindertenverbandes in Mecklenburg-Vorpommern e.V. statt.

Annähernd einhundert Mitglieder aus dem ganzen Land waren der Einladung gefolgt. Die Teilnahme so vieler Mitglieder ist bei den herrschenden Witterungs- und Verkehrsverhältnissen und besonders für Menschen mit Behinderung hervorzuheben.

Nach der Begrüßung und der Festrede durch den Vorsitzenden des ABiMV, Peter Braun, der zugleich auch unser Vorsitzender im Stargarder Behindertenverband e.V. ist, überbrachte der Neubrandenburger Stadtpräsident Günther Rühs, MdL/CDU Grußworte der Stadt Neubrandenburg. Rühs unterstrich in seiner Rede, dass jeder Mensch mit oder ohne Handikap ein gleichwertiges Mitglied der Gesellschaft sei. Er erinnerte daran, dass in Deutschland die Jahre von 1933 – 1945 zu den dunkelsten unserer Geschichte zählen, aber auch daran, dass die DDR im Umgang mit Menschen mit Behinderung „ihren hohen moralischen Ansprüchen“ nicht immer gerecht geworden sei.

Braun unterstrich, dass der Behindertenverband das Sonderschulsystem des Landes sehr kritisch betrachte. Es befördere das Aussortieren von Anfang an und so werde das Gegenteil der „Inklusion“ = Einbeziehung erreicht.

Die Burg Stargarder Teilnehmer an dieser Festveranstaltung waren zusätzlich sehr erfreut über die Würdigung der Arbeit von Hans-Jürgen Bartsch im SBV.

Ein besonderer Höhepunkt stellte die Tanzvorführung des Bühnenstücks „Disco Animals“ durch die Jugendgruppe des Behindertenverbandes Neubrandenburg dar. Begeisterte Ovationen begleitete die Jugendlichen von der Bühne.





Einladung zur Festveranstaltung am Weltbehindertentag
Unsere landesweite Festveranstaltung zum Weltbehindertentag findet
am 03.12.2010

Unter dem Motto: Inklusion - Dabei sein  von Anfang an!

im Albert-Einstein-Gymnasium Neubrandenburg statt.
Alle Mitglieder, Angehörige und alle Bürgerinnen, die sich für die Belange von Menschen mit Behinderungen einsetzen und uns in unserem Kampf um eine inklusive Gesellschaft unterstützt haben und unterstützen wollen sind herzlichst eingeladen, mit uns diesen Tag festlich zu begehen.
Ich würde mich freuen Sie auf der Veranstaltung begrüßen zu können und verbleibe bis dahin für Selbstbestimmung und Würde

Peter Braun, Landesvorsitzender
Hier finden Sie weitere Informationen:
• Datei: Weltbehindertentag_2010Plakat.doc

BilD:SBV/DL Schüler der Regionalen Schule beim Kulturbeitrag
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Vielfalt tut gut!
Am Freitag, dem 19. Nov. 2010 fand in der Regionalen Schule Burg Stargard die Abschlussveranstaltung des Lokalen Aktionsplan im Amt Stargarder Land statt. In den letzten 3 Jahren wurden durch die Bundesregierung 310 000 € für die Förderung des Projektes "Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" zur Verfügung gestellt.
An diesem Tag wurden Projekte und Aktionen vorgestellt, die mit und von Jugendlichen in dieser Zeit erarbeitet wurden. Es wurde sichtbar, dass sich durch die Förderung, die Toleranz, Achtung und Akzeptanz bei den Schülern und Lehrern in der Regionalschule erheblich verbessert und ein soziales Miteinander entwickelt haben.    
Selbst der Innenminister, Herr Lorenz Caffier, ist nach Burg Stargard gekommen und nahm an einer abschließenden Podiumsdiskussion teil.
Von Nachhaltigkeit war die Rede und wie soll es weiter gehen in Burg Stargard mit Vielfalt und Toleranz?
Sicherlich darf dies nicht nur auf die Schule begrenzt bleiben. Unser Verein macht sich seit 20 Jahren für eine Kommune Burg Stargard stark, in der alle Menschen in Selbstbestimmung und Würde leben können. Unsere Mitglieder sind bereit sich weiterhin für Vielfalt und Demokratie einzusetzen!
P. Braun, 22.11.10


Bild:SBV/KK Am Stand des SBV e.V. Herr Braun, Frau Lips, Frau Kadow und Frau Kaser (von links)
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8. Gesundheits- und Selbsthilfetag in Neustrelitz
Am 29. September war es wieder so weit und die Vereine und Verbände aus Neustrelitz und dem Landkreis MST stellten sich vor. Es war etwas eng in der "Orangerie" aber mit viel Verständnis und Rücksichtnahme wurde auch dieses Problem bewältigt. Die Freude, allte Bekannte und Mitstreiter/innen zu treffen, war groß und gleich kam Mann/Frau ins Gespräch. Viele machten sich Sorgen um die Vereinsfinanzen, denn die Kommunen schränken immer mehr ihre sogenannten "freiwiliigen" Aufgaben ein.
Bürgerschaftliches Engagement ist wichtig und unbezahlbar, aber das darf nicht zu wörtlich genommen werden.
P. Braun, 27.09.10        

Bild:HJB/SBV Begrüßung in der Begegnungsstätte Burg Stargard von links: Ingrid Hinz, Heidrun Lips, Zhana Omarbekova, Peter Braun, Alexander Ralvkin
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Freunde aus Belarus und Kasachstan besuchen unseren Verein
Am 15. April 10 waren Vertreter/innen von Behindertenverbänden aus Kasachstan und aus Belarus zu Gast beim Stargarder Behindertenverband e.V. in Burg Stargard. Im Mittelpunkt unseres Erfahrungsaustausches stand die UN- Behindertenrechtskonvention. Unsere Gäste waren beeindruckt, wie der Verein für seine Mitglieder eine „Unabhängige Lebensführung“ gemäß Artikel 19 der Konvention ermöglicht. Das Wohnen im hohen Alter und die Mobilitätsangebote für unsere Mitglieder wurden gelobt. Besonders beeindruckt zeigten sie sich, dass in so einer kleinen Stadt wie Burg Stargard über 200 Mitglieder im Verein organisiert sind. Frau Wichtrey zeigte unseren Gästen wie sie sich in der barrierenfreien Wohnung am Walkmüllerweg 4b eingerichtet hat. Die Zeit ging viel zu schnell vorbei und unsere Gäste fuhren 16.38 Uhr mit dem Regionalzug wieder nach Berlin.
Dies war ebenfalls eine neue Erfahrung, mit dem Rollstuhl im öffentlichen Verkehrsmittel zu fahren.      
Unsere Gäste haben ins Gästebuch eingetragen: Liebe Mitglieder des Behindertenverbandes der wunderbaren Stadt Burg Stargard. Wir danken Ihnen für Ihre Gastfreundschaft! Wir wünschen uns allen die Verwirklichung aller Ziele und Wünsche, die allen Menschen zu Gute kommen werden.
Die Delegation aus Belarus und Kasachstan 15.04.2010  

Bild: ABIMV/PB Auf der Festveranstaltung im Hotel Growne Plaza
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Stargarder feiern in Schwerin
Mitglieder und Mitarbeiter/innen unseres Verbandes feierten am 9. April den Vereinsgeburtstag des Allgemeinen Behindertenverbandes in Mecklenburg-Vorpommern e.V..
An der Festveranstaltung im Hotel Growne Plaza Schwerin nahmen fast 80 Mitglieder aus den Orts- und Kreisverbänden des Landes teil. Der Landesvorsitzende bedankte sich anläßlich dieses Tages bei den Mitgliedern für ihr außerordentliches Engagement und zeichnete einige Mitglieder mit einer Ehrenurkunde aus.
Wir freuen uns, dass Dieter Köpnick, langjähriger stellv. Vorsitzender und Peter Braun, langjähriger Vorsitzender unseres Verbandes, für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement im Behindertenverband mit einer Urkunde an diesem Tag ausgezeichnet wurden.
P. Braun, am 10.04.10  

Bild: SBV R.S. In Schwerin am Mahnmal auf dem Sachsenberg
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Gedenken auf dem Sachsenberg
Am 27. Januar 2010, dem "Internationalen Holocaustgedenktag" und dem bundesweiten Gedanktag für die Opfer des Nationalsozialismus, legten Mitglieder unseres Vereins in Schwerin auf dem Sachsenberg  einen Kranz nieder, um der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken und daran zu erinnern, dass Menschen mit Behinderungen zu den ersten Opfern des Nationalsozialismus in Deutschland gehörten.
Im Rückblick auf unsere Geschichte darf in Deutschland nie wieder eine Ideologie um sich greifen, die Menschen mit Behinderungen das Lebensrecht abspricht.
Anfängen bei bioethischen Themen, bei denen versucht wird, zu enttabuisieren und menschliches Leben zu relativieren, muss deshalb entschieden entgegengetreten werden.
P. Braun, Vorsitzender am 28.01.2010

• Datei: Gedenktag2010.pdf
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