Aktuelles aus der Verbandsarbeit


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Wir fordern - keine kürzungen in der Verhinderungspflege
Im Zuge der Pflegereform 2021 fordert Gesundheitsminister Spahn einen veränderten Einsatz der Verhinderungspflege. Zukünftig soll ein Teil der Verhinderungspflege nur noch für eine längere Verhinderung der Pflegeperson nutzbar sein, nicht mehr für die die stundenweise Verhinderung. Aber gerade diese stundenweise Nutzung ist für viele pflegende Angehörige essentiell, um den Alltag flexibel zu gestalten und abzusichern. Eine Einschränkung der Flexibilität der Verhinderungspflege wäre fatal und würde das Selbstbestimmungsrecht noch weiter einschränken!

Bitte unterstützen Sie daher die folgende Petition mit Ihrer Unterschrift, um jetzt schon ein Zeichen zu setzen, dass der vorliegende Entwurf zur Pflegereform 2021 nicht akzeptabel ist!

Link zur Petition:
https://www.openpetition.de/petition/online/keine-einschraenkung-der-flexibilitaet-von-verhinderungspflege-durch-die-pflegereform-2021-2


• Link: https://www.openpetition.de/petition/online/keine-einschraenkung-der-flexibilitaet-von-verhinderungspflege-durch-die-pflegereform-2021-2

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Herzliche Glückwünsche zum Frauentag
Meine sehr verehrten Frauen,
den 8. März, den Internationalen Frauentag, feiern wir eigentlich traditionell seit Jahren im festlichen Rahmen im Hotel „Zum Stargarder“. Was im vergangen Jahr noch möglich war, ist heute wegen der Corona-Maßnahmen nicht möglich. Ich bedauere es sehr, dass Sie diesen Tag zu Hause bleiben müssen. Trotzdem möchte ich Ihnen zum Internationalen Frauentag die besten Grüße und Wünsche übermitteln.

Die rechtliche Situation und die Lebensbedingungen in unserer Gesellschaft haben sich seit dem 8. März 1911, dem ersten Internationalen Frauentag für viele Frauen wesentlich verbessert und Frauen finden in der Arbeit und in der Familie Anerkennung und Achtung.
Trotzdem müssen die Rechte und die Gleichstellung der Frauen in unserer Gesellschaft tagtäglich erkämpft und verteidigt werden. Wenn Sie sich den aktuellen Koalitionsvertrag durchlesen, werden Sie feststellen, dass es z.B. noch immer keine Rentengerechtigkeit, keine gleiche Bezahlung und bei der häuslichen Pflege auf Kosten der Frauen gespart wird. Auch in der Corona-Krise tragen die Frauen die größten Lasten!  

Unsere Frauen spielen im Stargarder Behindertenverband e.V. eine große Rolle.
Sie haben an der Entwicklung unseres Verbandes einen herausragenden Anteil.
Von den 171 Mitgliedern sind 161 Frauen.

Sie arbeiten im Vereinsvorstand, gestalten das kulturelle Leben, nehmen Einfluss auf die gesellschaftliche Entwicklung in der Stadt und in den Gemeinden und solidarisieren sich mit den Schwächeren. An diesem Tag denke ich aber auch an die fleißigen Frauen in unserem Verein, die tagtäglich mit viel Engagement und Zuversicht ihre Arbeit tun. Im Ambulanten Pflegedienst rund um die Uhr arbeiten, die Kultur- und Vereinsarbeit organisieren und durchführen, den Behinderten- und Seniorentreff aufrecht erhalten, den Fahrdienst absichern helfen, in der Kontakt- und Beratungsstelle für jeden ein offenes Ohr haben.
Meine sehr verehrten Damen, ich muss wirklich feststellen, dass ohne unsere fleißigen Frauen unser Verein gar nicht überlebensfähig ist!
Zum Internationalen Frauentag möchte ich deshalb allen Frauen, die sich in unserem Verein als Mitglieder oder Mitarbeiterinnen eingebracht haben und tagtäglich einbringen, herzlichen Dank sagen!

Mit den besten Grüßen

Peter Braun, Vorsitzender Burg Stargard, am 8. März 2021

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Zum Gedenken eine Kerze aufgestellt
Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust: Der Paritätische mahnt zu Wachsamkeit und Toleranz

In Mecklenburg-Vorpommern wird am 27.Januar 2021, dem Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz sowie der Opfer der Judenvernichtung und der NS-Euthanasie gedacht. Bei der jährlich stattfindenden landesweiten Gedenkveranstaltung am 27. Januar „Erinnern, Betrauern, Wachrütteln“ stehen Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen im Zentrum des Gedenkens, die während der Nazizeit ermordet oder zwangssterilisiert wurden.
„Wir wollen an diesem Gedenktag nicht nur an die schrecklichen Verbrechen erinnern, sondern auch zu Wachsamkeit aufrufen“, mahnt der Vorsitzende des Paritätischen Mecklenburg-Vorpommern Friedrich Wilhelm Bluschke. „Fast täglich erleben wir Hetze und Gewalt im Internet oder auf der Straße. Die Grenzen des Sagbaren haben sich weiter verschoben, hinein in Bereiche, die wir längst überwunden glaubten. Das dürfen wir nicht hinnehmen. Demokratie und Toleranz müssen in unserer Gesellschaft immer wieder neu verteidigt und jede Form von Diskriminierung wirksam bekämpft werden“, so Bluschke. „Es ist eine politische und gesamtgesellschaftliche Aufgabe, Rechtsextremismus, Antisemitismus, Muslimfeindlichkeit und Rassismus konsequent zu bekämpfen.“
Erstmals widmet sich die landesweite Veranstaltungsreihe „Erinnern, Betrauern, Wachrütteln“ den jüngsten Opfern der „NS-Euthanasie“, den Kindern und Jugendlichen mit seelischer, körperlicher und geistiger Beeinträchtigung. Forschungen zu Folge fielen 1.900 Menschen der Schweriner Anstalt der „NS Euthanasie“ zum Opfer, darunter 300 Kinder mit geistigen und körperlichen Behinderungen.
Die jährlich stattfindende landesweite Veranstaltung wird federführend vom Landesverband Sozialpsychiatrie initiiert. Zu weiteren Veranstaltern gehören auch Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Mecklenburg-Vorpommern; so auch der Landesverband der Behinderten in Mecklenburg-Vorpommern e.V.
„Antisemitismus, Hass und Hetze sind keine Randerscheinung Rechtsextremer, sie haben die Mitte unserer Gesellschaft erreicht, das wird gerade in der Pandemie wieder deutlich“, sagt Kristina Timmermann, Mitveranstalterin und Geschäftsführerin des Kinderzentrums Mecklenburg in Schwerin.
Da der Gedenktag in diesem Jahr nicht wie geplant stattfinden kann, rufen die Initiatoren am 27. Januar um 10 Uhr alle Bürgerinnen und Bürger zu einer landesweiten Schweigeminute auf. In Gedenken an die Opfer von NS-„Euthanasie“, Zwangssterilisierungen sowie aller Opfer der NS- Vernichtung soll an regionalen Gedenkorten eine Kerze der Trauer angezündet werden.

In Burg Stargard gedachten der Landesvorsitzende des  ABiMV, Peter Braun und die stv. Vorsitzende des SBV e.V., Heidrun Lips  der Opfer und stellten eine Kerze
im Walkmüllerweg auf.
(Text aus Pressemitteilung Der Paritätische, Bild: Lips)

Start ins Neue Jahr durch Covid 19 blockiert
Liebe Mitglieder und Freunde,
sehr geehrte Mitarbeiter*Innen,                                              

was für ein Jahr geht zu Ende? Ein Virus hat sich in Deutschland breitgemacht und uns alle auf unterschiedliche Weise gefordert: Vieles was wir vom Verein geplant hatten konnte nicht realisiert werden. Selbst unser 30-jähriges Vereinsjubiläum und jetzt auch noch unsere Weihnachtsfeier musste ich absagen.
Wir haben versucht unter Corona-bedingten Einschränkungen den Kontakt zu Ihnen aufrecht zu erhalten. Persönliche Kontakte zwischen dem Vorstand und den Mitgliedern mussten in der Pandemie allerdings auf ein Minimum beschränkt werden. Ich bedanke mich für Ihre Unterstützung und Ihr Verständnis, denn das war und ist für uns alle eine schwere Zeit! Ich hoffe, dass wir alle die Pandemie gut überstehen werden!

Leider    ist    der    Start    ins    neue    Jahr    mit    noch    stärkeren Einschränkungen  verbunden  und  so  müssen  wir  alle  zu  Hause bleiben   und   die   Kontakte   weiter   einschränken.   Unter   diesen Umständen  können   wir   für   den   Monat   Januar   keine   Vereins-Angebote in der Begegnungsstätte machen. Es ist also jetzt wichtig, dass  es  uns  allen  gelingt,  unsere  Gesundheit  zu  bewahren.  Dann wird es auch wieder möglich sein, uns an den vielen gemeinsamen Aktivitäten unseres Verbandes zu erfreuen.

Bleiben Sie gesund und nehmen aufeinander rücksicht!
Mit den besten Wünschen und Grüßen


Peter Braun
Vorsitzender

Erneute Einschränkungen unserer Vereinsarbeit durch Covid 19
Sehr geehrte Mitglieder und Freunde,
alle Lockerungen müssen wir im Monat November wieder rückgängig machen!
Durch die erhöhten Infektionszahlen sind wir alle wieder aufgefordert die Kontakte einzuschränken. Deshalb finden im November keine Vereins-Veranstaltungen in unserer Begegnungsstätte statt und auch der Behinderten- und Seniorensport mit Frau Galinsky wurde abgesagt. Nach aktueller Lage wird sich der Lockdown bis in den Dezember hineinziehen, so dass unsere große Weihnachtsfeier im Saal zur Linde in diesem Jahr nicht stattfinden kann. Es ist alles sehr bedauerlich, aber Rücksichtnahme und Schutz der Gesundheit gehen zur Zeit vor.
Der Behindertenfahr- und Begleitdienst ist zur Zeit für Sie noch im Einsatz.
Falls Sie Beratung und Hilfe benötigen melden Sie sich unter der Tel. 20452 an.  

Bleiben Sie gesund. Mit freundlichen Grüßen Peter Braun, Vorsitzender 08.11.2020  

30 T€ zum 30. Vereinsjubiläum
Sehr geehrte Mitglieder und Freunde,
am 9. Mai d.J. wollten wir unser 30-jähriges Vereinsjubiläum im kleinen Stadtpark, am Walkmüllerweg 4a feiern. Das mussten wir leider absagen.
Wir sind sehr traurig, dass wir nicht zusammen feiern konnten.
Umso mehr freuen wir uns heute, am 29. Oktober, über einen Scheck von 30 T€, überreicht von Frau Rita Hidde, Vorstand des Leserhilfswerks Nordkurier e.V. Neubrandenburg. Ich wollte es erst nicht glauben als mich Frau Hidde anrief, dass das Leserhilfswerk unseren Verein bei der Anschaffung eines neuen Behindertenfahrzeuges  mit 30 T€ unterstützen wolle. Nun steht ein neuer Opel Movano auf dem Hof, vom Autohaus Siebrecht GmbH komplett umgebaut und ausgeliefert. Wir freuen uns sehr, dass wir mit der Unterstützung des Leserhilfswerks und durch die Spenden der Leserinnen und Leser des Nordkuriers, ein komplett ausgestattetes Behindertenfahrzeug übernehmen können. Alleine hätten wir die 37.806,72 € nicht aufbringen können.        

Wir wollen uns hiermit bei allen bedanken, die sich für ein inklusives Zusammenleben stark machen und ganz selbstverständlich unseren Verein und seine Mitglieder  unterstützen, das Mobilitätsangebot für unsere 170 Mitglieder zu verbessern.

Mit freundlichen Grüßen.

Peter Braun, Vorsitzender, 29.10.2020
• Datei: Starg_Behindertenv_Opel2.jpg
Bild. D. Lips - Fahrzeug- und Scheckübergabe Herr Braun testet die Rampe, Herr Schlufter (dahinter) vom Autohaus Siebrecht GmbH, hinten Frau Lips und Frau Hidde
Bild. D. Lips - Fahrzeug- und Scheckübergabe Herr Braun testet die Rampe, Herr Schlufter (dahinter) vom Autohaus Siebrecht GmbH, hinten Frau Lips und Frau Hidde zum Vergrößern bitte hier klicken


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Information zum Corona-Virus
Sehr geehrte Mitglieder und Angehörige,

zurzeit gibt es in Mecklenburg-Vorpommern einige Lockerungen in den Corona-Regeln und ich hoffe, dass dies so bleibt. Ich freue mich Ihnen mitteilen zu können, dass wir den Behinderten- und Seniorensport mit Frau Galinsky ab 28. September wieder jeden Montag regelmäßig von 16:30 bis 17:30 Uhr anbieten werden. Bitte melden Sie sich an, wenn Sie wieder mitmachen wollen oder auch den Fahrdienst benötigen!
Auch die Bowlingbahn in der „Linde“ ist wieder offen und wird von Vereinsmitgliedern am 14. Okt. genutzt. Auch die Geburtstage werden wir wieder monatlich in der Begegnungsstätte feiern können, wenn alles in MV ruhig bleibt. Allerdings müssen wir hierfür einige Hygienebedingungen beachten und ein entsprechendes Hygienekonzept vorlegen.  Bitte beachten Sie, dass Sie bei Veranstaltungen sicherheitshalber immer eine Schutzmaske mitführen, denn es ja nicht immer abzusehen, ob wir, Sie, den Abstand von 1,50 m einhalten können. Bitte lesen Sie aufmerksam, das Einrichtungsbezogenes Hygiene- und Sicherheitskonzept für Veranstaltungen in der Begegnungsstätte des Stargarder Behindertenverbandes e.V., am Walkmüllerweg 4a.

Die Schutzmasken sind jetzt ausreichend vorhanden und werden selbst bei ALDI,  in der Apotheke oder im Sanitätshaus angeboten.

Bitte melden Sie sich, wenn sie Unterstützung oder Hilfe brauchen telefonisch!
Unter 039603 20452.

Falls Sie aber Grippesymptome haben sollten, bleiben sie zu Hause und melden sich umgehend telefonisch bei Ihrem Hausarzt an.
Der wird dann entsprechende Schritte einleiten.

Passen Sie auf halten Sie Abstand, damit wir, alle gesund bleiben..
Mit freundlichen Grüßen Peter Braun, Vorsitzender, 18.09.2020



Hygienekonzept für die Begegnungsstätte
Einrichtungsbezogenes Hygiene- und Sicherheitskonzept für Veranstaltungen in der Begegnungsstätte des Stargarder Behindertenverbandes e.V., am Walkmüllerweg 4a.

1. Unter Berücksichtigung der Raumgröße ist die Teilnehmerzahl auf 14 begrenzt
2. Beim Betreten der Begegnungsstätte sind, bitte am Spender die Hände zu desinfizieren.  
3. Für jeden Teilnehmenden ist ein Sitzplatz vorhanden.
4. Die Einhaltung des erforderlichen Mindestabstandes von 1,5 Meter zwischen Personen, (ausgenommen zwischen Angehörigen eines Hausstandes und Begleitpersonen Pflegebedürftiger), kann damit durchgängig gesichert werden.
5. Zur Verringerung der Aerosole-Belastung in der Begegnungsstätte wird der Raum, wenn möglich permanent ansonsten regelmäßig stoß gelüftet.
6. Bei Konsumieren von Speisen und Getränke dürfen nur 10 Personen an einem Tisch sitzen.
7. MitarbeiterInnen und Mitglieder haben beim Bedienen eine Mund-Nasen-Maske zu tragen
8. Alle Teilnehmer der Veranstaltung werden Namentlich in einer Liste erfasst
9. Die anwesenden Personen werden darauf hingewiesen, dass bei akuten Atemwegserkrankungen oder auch bei Grippalen Infekten eine Teilhabe an Veranstaltungen des Vereins ausgeschlossen sind, insofern sie nicht durch ein ärztliches Attest nachweisen können, dass sie nicht an COVID-19 erkrankt sind.
10. Nach einer Veranstaltung werden die Begegnungsstätte sowie Toiletten, Teeküche intensiv gereinigt bzw. desinfiziert.
11. Für die Einhaltung der Regelungen beauftragte ich Frau Köster.
gez. P. Braun, Vorsitzender am 15.09.2020

Wir trauern um unser Vorstandsmitglied

Wir trauern um unser langjähriges Vorstandsmitglied

Hans-Joachim Köpke

wir sind alle tief traurig, dass unser Hans so plötzlich aus dem Leben geschieden ist.
Hans hatte sich schon bereiterklärt, erneut in diesem Jahr, für den Schatzmeister zu kandidieren und weiterhin als Datenschutzbeauftragter für unseren Verein zu arbeiten.

In Berlin war er als Beisitzer im Bundesverband (ABiD) tätig und hat dort, den Allgemeinen Behindertenverband - Mecklenburg-Vorpommern e.V. vertreten.

Dort wollte er am Freitag, dem 28. Februar an einer Vorstandssitzung teilnehmen, ist dort aber nicht mehr angekommen und war zudem auch telefonisch nicht mehr erreichbar.

Pflichtbewusst und mit ganzer Kraft hat er seine ehrenamtlichen Funktionen wahrgenommen und unseren Verein als Schatzmeister erfolgreich geführt.  

Er hinterlässt als aktiver Mitstreiter und Freund eine große Lücke.  
Seinen 67. Geburtstag, am 1. März hat er nicht mehr erlebt.

Unser Beileid gilt den Angehörigen, besonders aber seiner Tochter!

In tiefer Trauer.


Peter Braun
Vorsitzender
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