Aktionswoche: Teilhabe jetzt! Menschenrechte sind nicht verhandelbar #5.Mai

Stadt- und Barrierebegehung am 05.05.2026

Am 05.05.2026 trafen sich Mitglieder des Stargarder Behindertenverbandes gemeinsam mit Vertretern der Stadt Burg Stargard zur jährlichen Stadt- und Barrierebegehung.

Bereits im Vorfeld wurden Flyer verteilt mit der Aufforderung, Barrieren und Missstände in Burg Stargard sichtbar zu machen. Insgesamt erreichten uns vor dem 05.05. rund 20 Hinweise und Rückmeldungen aus der Bevölkerung, die wir bei der diesjährigen Begehung thematisieren konnten.

So wurde unter anderem auf den beliebten Nebenweg am Jungfernbrunnen hingewiesen. Dort sorgen zugewucherte Sträucher, Müllablagerungen, abgesackte Wege und allgemeine Ungepflegtheit für Probleme.

Außerdem wurde erneut kritisiert, dass es in der Teschendorfer Chaussee Richtung Ortsausgang bis heute keinen Fußweg beziehungsweise Bürgersteig gibt. Ebenso fehlt dort eine ausreichende Beleuchtung. Viele Kinder, Urlauber und Anwohner müssten dort täglich auf der Straße laufen und hätten große Angst vor dem starken Autoverkehr, da Fahrzeuge mit hoher Geschwindigkeit dicht an ihnen vorbeifahren.

Auch Eltern und Erzieher der Kita „Am Märchenwald“ meldeten sich zu Wort. Zwar sei die neu gebaute Kita am Papiermühlenweg endlich für Menschen mit Beeinträchtigungen geeignet, jedoch fehlten dort ein vernünftiger Bürgersteig sowie eine ordentliche Straßenanbindung. Dadurch sei der Weg zur Einrichtung weiterhin gefährlich.

Ein weiteres Thema war die weiterhin fehlende öffentliche Toilette in Burg Stargard.

Zur Begehung selbst trafen sich insgesamt 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der barrierefreien Begegnungsstätte des Stargarder Behindertenverbandes. Unter ihnen waren Bürgermeister Herr Lorenz, Frau Sievert sowie Herr Rössler. Ebenfalls nahm Frau Rauner von der evangelischen Kirche teil.

Da es während der Veranstaltung stark regnete, wurde die geplante Begehung als virtueller Rundgang durchgeführt. Über zweieinhalb Stunden hinweg tauschten sich die Teilnehmenden intensiv über bestehende Mängel sowie mögliche Verbesserungen aus. Auch bereits geplante Maßnahmen der Stadt wurden vorgestellt.

Insgesamt wurde die Stadt- und Barrierebegehung von allen Beteiligten als sehr konstruktiv bewertet. Die Teilnehmenden freuen sich bereits auf die Fortsetzung im kommenden Jahr.

Positiv hervorzuheben ist außerdem, dass bereits vier Tage nach der Begehung erste Arbeiten am Jungfernbrunnen durchgeführt wurden und der Bereich teilweise in Ordnung gebracht werden konnte.

#gefördertdurchaktionmensch

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Beiträge:

Start ins Neue Jahr durch Covid 19 blockiert

Liebe Mitglieder und Freunde,
sehr geehrte Mitarbeiter*Innen,

was für ein Jahr geht zu Ende? Ein Virus hat sich in Deutschland breitgemacht und uns alle auf unterschiedliche Weise gefordert: Vieles was wir vom Verein geplant hatten konnte nicht realisiert werden. Selbst unser 30-jähriges Vereinsjubiläum und jetzt auch noch unsere Weihnachtsfeier musste ich absagen.
Wir haben versucht unter

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